




Herkömmliche Verhütungsmethoden
1. Das Kondom
Das Kondom gehört zu den meistverwendeten Verhütungsmitteln. Es besteht aus einer hauchdünnen Latexschicht und verhindert das Eindringen der Spermien und somit die Befruchtung der Eizelle. Außerdem bietet das Kondom als einziges Verhütungsmittel Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
2. Die Kupferspirale
Ein mit Kupferdraht umwickeltes, T-förmiges Kunststoffstück wird in die Gebärmutter eingesetzt. Durch die Freigabe von Kupfer-Ionen können sich in der Schleimhaut der Gebärmutter keine Eier mehr einnisten und zusätzlich wird die Beweglichkeit der Spermien erschwert. Alle 3-5 Jahre muss die Spirale ausgetauscht werden. Leider hat die Kupferspirale ihre Nachteile: Die Monatsblutung kann durchaus heftiger und schmerzhafter ausfallen. Außerdem fördert die Spirale Infektionen.
3. Verhütungscomputer
Zur Verhütung ohne Hormone und Gummi muss frau die fruchtbaren Tage bestimmen. Jeden Morgen wird dazu die Temperatur gemessen. In der Eisprung-Phase steigt sie minimal an. Es gibt bereits einige kleine Taschencomputer, die die Temperatur auswerten und an den unfruchtbaren Tagen grünes Licht geben. Nur zuverlässig bei genauer Körperbeobachtung und akribischer Auswertung.
Hormonelle Verhütungsmethoden
1. Die Pille
Die meisten Antibabypillen bestehen aus den beiden Sexualhormonen Östrogen und Gestagen (Gelbkörperhormon). Diese Kombination täuscht dem Körper eine Schwangerschaft vor. Als Folge bleibt der Eisprung aus.
Leider ist der Einsatz von Östrogen nicht ganz risikolos, es kann Nebenwirkungen wie Gefäßerkrankungen (Thrombosen), Brustspannen oder Kopfschmerzen hervorrufen.
2. Verhütungspflaster
Das so genannte Verhütungspflaster enthält wie die herkömmliche Pille die Kombination aus den Hormonen Östrogen und Gestagen, die über die Haut aufgenommen und den Eisprung verhindern. Statt täglicher Pilleneinnahme ist nur einmal pro Woche ein Pflasterwechsel nötig.
3. Hormonring
Der Hormonring ist ein Plastikring, der mit den Hormonen Östrogen und Gestagen angereichert ist. Er wird wie ein Tampon eingeführt und nach 21 Tagen entfernt.